Wein verstehen mit der Weinkönigin Natalie: Grundlagenwissen

Wein verstehen bedeutet, die Grundlagen zu Weinarten, Verkostung, Geschmackseinflüssen und Begriffen wie trocken, Körper und Tannine zu kennen und vor allem durch bewusstes Probieren herauszufinden, was dir persönlich am besten schmeckt.

Grundlagen zum Weinwissen: einfach erklärt

Du möchtest Wein ein bisschen besser verstehen, aber ohne komplizierte Fachbegriffe? Dann bist du hier genau richtig. Weinwissen muss nicht elitär oder schwer zugänglich sein. Mit ein paar Basics bekommst du schnell ein Gefühl dafür, was dir schmeckt – und warum.

1. Die wichtigsten Weinarten

Beginnen wir mit dem Offensichtlichen: den Weinarten.

Weißwein ist meist frisch, leicht und lebendig. Er überzeugt oft mit fruchtigen oder floralen Aromen und einer angenehmen Säure.
Rosé gilt als fruchtig und sommerlich. Er verbindet Frische mit einer leichten Beerennote und ist ein unkomplizierter Begleiter für warme Tage.
Rotwein wirkt häufig kräftiger und voller im Geschmack. Je nach Rebsorte kann er fruchtig, würzig oder auch samtig sein.
Sekt schließlich steht für prickelnden Genuss. Er ist spritzig, festlich und ideal für besondere Anlässe – oder um einen Moment besonders zu machen.

Diese Einteilung ist natürlich vereinfacht, aber sie hilft, sich grundlegend zu orientieren.

  

2. Wie probiert man Wein richtig?

Wein zu probieren ist einfacher, als viele denken. Im Grunde gibt es drei Schritte:

Anschauen:
Welche Farbe hat der Wein? Ist er hell oder dunkel, klar oder intensiv gefärbt?

Riechen:
Halte das Glas an die Nase und nimm dir einen Moment Zeit. Erkennst du fruchtige, blumige oder würzige Noten?

Schmecken:
Nimm einen kleinen Schluck und lass den Wein kurz im Mund. Frage dich:
Schmeckt er eher süß oder trocken? Wirkt er leicht oder kräftig? Ist er frisch oder weich?

Es geht nicht darum, „richtig“ zu antworten, sondern deine eigenen Eindrücke wahrzunehmen.

 

3. Was bestimmt den Geschmack eines Weins?

Der Geschmack eines Weins entsteht durch mehrere Faktoren:

Die Traubensorte:
Sie bringt typische Aromen und Eigenschaften mit. Manche Sorten sind von Natur aus fruchtiger, andere würziger oder strukturierter.

Klima und Boden:
Sie prägen den Charakter des Weins maßgeblich. Sonnige Lagen, kühle Nächte oder bestimmte Bodenarten beeinflussen Reife, Säure und Aromatik.

Der Ausbau:
Wird der Wein im Stahltank oder im Holzfass ausgebaut?
Im Stahltank bleiben Frische und Frucht meist stärker erhalten.
Im Holzfass können zusätzliche Aromen wie Vanille oder Gewürznoten entstehen und der Wein wirkt oft runder.

4. Wichtige Begriffe kurz erklärt

Ein paar Begriffe tauchen beim Thema Wein immer wieder auf:

Trocken:
Bedeutet, dass der Wein kaum Restzucker enthält und nicht süß schmeckt.

Körper:
Beschreibt, wie voll oder kräftig sich ein Wein im Mund anfühlt. Ein Wein mit viel Körper wirkt dichter und intensiver.

Tannine:
Das sind Gerbstoffe, die vor allem in Rotwein vorkommen. Sie sorgen für ein leicht pelziges oder trockenes Gefühl im Mund.

Und das Wichtigste zum Schluss

Beim Wein kannst du nichts falsch machen.
Weinwissen bedeutet nicht, alles perfekt benennen zu können. Es heißt vor allem: probieren, aufmerksam genießen und herausfinden, was dir persönlich schmeckt.

Je mehr du dich darauf einlässt, desto leichter erkennst du Unterschiede – und desto mehr Spaß macht es.

Also: Glas einschenken, bewusst probieren und neugierig bleiben. Mehr Weinverstehen beginnt mit dem ersten Schluck. 🍷

Immer aktuell informiert über spannende Themen aus der Weinheimat Württemberg – heute eine Echt Württemberger Weinmacherin – im Echt Württemberger Blog.

 


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