Das Collegium Wirtemberg hat jetzt auch ein eigenes Bistro! Gepachtet von den Staatlichen Schlösser und Gärten, im Psalmistenhaus direkt neben der Grabkapelle, auf dem Hausberg des Collegiums, dem Württemberg. Das heißt: Für Besucher der Grabkapelle in Stuttgart gibt es ab sofort ein gastronomisches Angebot. Und das kann sich sehen lassen: Das 1819 Bistro am Wirtemberg wird geführt von Ina Fischer und Mathieu Bubeck – seines Zeichens Mitglied im Collegium – und wartet nicht nur mit der bekannt fantastischen Aussicht auf Stuttgart auf, sondern auch mit einem täglich wechselnden Speisenangebot.
Angebot für verschiedene Geschmäcker, auch vegetarisch und vegan
Hierbei sollen sowohl diejenigen Gäste auf ihre Kosten kommen, die klassische Küche schätzen, als auch Freunde vegetarischer oder veganer Kost. „Wir wollen einen Generationen übergreifenden Standort schaffen, fühlen uns sowohl der traditionellen, schwäbischen Küche verpflichtet, sehen aber auch, dass sich die Dinge weiterentwickelt haben“, sagt Ina Fischer. Früher sei beispielsweise Sonntags der Braten mit Sauce Pflicht gewesen, heute griffen immer mehr Menschen auch oder gerade dann zum fleischlosen Gericht. So steht ein Paar Landjäger mit Wengerterbrot ebenso auf der Karte wie Biomaultaschen mit Kartoffelsalat oder Salatvariationen im Weckglas.
Überhaupt das Weckglas: Zahlreiche Speisen werden im Weckglas ausgegeben, wenn nötig – wie zum Beispiel bei Quiche oder Pfannkuchen – darf es auch der Teller sein. Gerade die kleineren Speisen haben es Fischer und Bubeck angetan, „dann kann man hinterher auch noch einen Kuchen essen“, lacht Ina Fischer. Generell wechseln das Speise-und Snackangebot je nach Saison, je nachdem, was gerade auf den heimischen Feldern reif ist. Das kann dann auch einmal Obst und Gemüse aus eigenem Anbau sein, oder von Wein- und Kleinbauern aus Rotenberg und Umgebung. Generell ist Fischer und Bubeck die lokale Herkunft ihrer Speisen und Getränke sehr wichtig, die Brezeln zum Beispiel stammen von Bäcker Bayer aus Mettingen, der Apfelsaft von Saft Mayer aus Uhlbach und die Weine – wie könnte es anders sein – vom Collegium Wirtemberg.
Unkomplizierte Atmosphäre im 1819 Bistro am Wirtemberg kommt gut an
Auch ein fester Mittagstisch ist inzwischen installiert. „Wir möchten zum Beispiel, dass auch Weingärtner in ihrer Pause hierher kommen, übrigens sehr gerne in ihrer Arbeitskleidung, einen Dresscode gibt es hier nicht“, sagt Ina Fischer. Der unkomplizierte Stil des Lokals habe sich auch bereits herumgesprochen. So sehe man in ihrem Bistro keinesfalls nur Touristen – immerhin kamen alleine im vergangenen Jahr rund 47.000 Besucher zur Grabkapelle – sondern auch Einheimische, die das schmackhafte Angebot zu schätzen wissen. Perspektivisch ist auch ein Frühstücksangebot geplant. Wer die Kreationen des 1819 Bistros am Wirtemberg gerne unterwegs genießt, für den gibt es einen speziellen Service: Den liebevoll gepackten Picknick-Korb des Bistros zum mitnehmen.
Dabei ist Fischer und Bubeck der Bezug zur Region sehr wichtig, weshalb auch auf regionale Lieferanten geachtet wird.
Der Name als Reminiszenz an Königin Katharina
Der Name des Bistros greift übrigens das Jahr auf, bis zu dem Königin Katharina in Stuttgart lebte und wirkte. Nach ihrem Tod ließ König Wilhelm I. 1819 die Grabkapelle errichten – und hier schließt sich wieder der Kreis. Das kleine, denkmalgeschützte Psalmistenhaus direkt daneben war Heimat für zwei Sänger. Diese hatte König Wilhelm I. dazu verpflichtet, täglich in der Grabkapelle für die verstorbene Königin zu beten und zu singen. Jetzt hat der Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg dieses Psalmistenhaus eigens herrichten lassen. In den historischen Remisen wurde im Erdgeschoss ein 20 Quadratmeter großer gastronomischer Betrieb mit Service an der Theke eingerichtet, mit Küche und neuer Gästeterrasse.
Geöffnet hat das 1819 Bistro vom 01. April bis 01. November, immer Donnerstags bis Sonntags, jeweils von 10 bis 18 Uhr.
Ina Fischer und Mathieu Bubeck freuen sich auf Euren Besuch.
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